Mehr als 5.000 Rotkreuzhelfer sind mit mehr als 500 Fahrzeugen in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt pausenlos im Einsatz. Es ist eine der schwersten Katastrophen, die Deutschland je erlebt hat - und es kommt vielleicht noch schlimmer: Die Jahrhundertflut hinterlässt im Osten eine ungeheure Spur der Zerstörung.


Es ist kein Ende in Sicht, in Dresden erwartet man, dass der Wasserpegel auf die Rekordmarke von 10 Metern ansteigen wird. Dann dürften noch mehr Stadtteile in den Fluten versinken. Aus Vorsichtsmaßnahmen wurden alle Brücken gesperrt.


Das Hochwasser forderte mindestens zehn Todesopfer in Deutschland. Die Menschen sind erschüttert, trotzdem wird geholfen, wo es geht.


Das Rote Kreuz stellt ab Wochenende eine Million Euro Direkthilfe bereit. Zur Linderung der ersten Not werden Soforthilfen von bis zu 1000 Euro pro betroffene Familie gewährt.


Etwa 4,2 Millionen Menschen sind laut Bundesinnenministerium vom Hochwasser betroffen. Bei der Evakuierung von mehr als 100.000 Opfern hilft das Deutsche Rote Kreuz mit dem Errichten von Notquartieren, Verteilung von Kleidung und Lebensmitteln sowie bei Aufräumarbeiten.


Wegen der Katastrophe wurden am Donnerstag mehrere Patienten aus der Medizinischen Akademie Dresden in Johannstadt mit Hilfe des Roten Kreuzes in andere Kliniken in Deutschland transportiert.


Viele Familien wissen nicht, wie es weiter gehen soll. Sie haben bei der Flutkatastrophe ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Als “Erste Hilfe• für die Opfer werden besonders Geldspenden für Kindernahrung, Decken und Hygieneartikel benötigt. Das Deutsche Rote Kreuz bittet um Spenden für die Opfer der Überschwemmungen:

 

Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Spendenkonto 41 41 41

Kennwort: Nachbarn in Not