Hilfe, die ankommt

Schnell und unbürokratisch zahlen die Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuzes in den Hochwassergebieten bereits Nothilfe-Gelder aus. Zwischen 100 und 1.000 Euro erhält eine betroffene Familie, um sich zunächst mit dem Allernötigsten zu versorgen. Von der Nothilfe-Auszahlung kaufen die Menschen Lebensmittel, Kleidung oder bezahlen eine Tankfüllung, falls sie ihr Auto retten konnten.

Viele Betroffene scheuen sich, Geld anzunehmen

Der Kreisverband Dessau berichtet, dass viele Menschen sich trotz ihrer offensichtlichen Notlage scheuen, die Hilfe des Roten Kreuzes anzunehmen. Sie quält der Gedanke, als Bittsteller dazustehen. Mitarbeiter des Kreisverbands versuchen, ihnen dieses Gefühl zu nehmen.

Ältere Menschen zuerst evakuiert

Der Dessauer Stadtteil Waldersee mit etwa 3.000 Einwohnern ist komplett gesperrt. Die Einwohner mussten evakuiert werden und sind bei Freunden und Bekannten oder in Notunterkünften des Roten Kreuzes untergekommen. Zuerst wurden vor allem ältere Bürger evakuiert, die Angst hatten, im Falle der Katastrophe ihre Wohnungen nicht mehr verlassen zu können. Zu den Flutopfern gehört auch die DRK-Mitarbeiterin Christa Meyer. Sie verlor ihr Haus an die Flut.

8.000 Helfer im Einsatz

Über 8.000 Helfer des Roten Kreuzes aus dem gesamten Bundesgebiet sind im Einsatz. Sie arbeiten rund um die Uhr, um zu retten, was zu retten bleibt. Darüber hinaus verteilen sie Lebensmittel an Betroffene und Helfer, versorgen sie mit Sonnenschutzcreme und Mückensalbe und sind Tag und Nacht vor Ort, um Verletzte oder Erschöpfte zu betreuen.

Unterstützen Sie die Hilfen des Roten Kreuzes

Noch immer ist schnelle und effektive Hilfe für die Betroffenen des Hochwassers notwendig. Das Soforthilfeprogramm des Deutschen Roten Kreuz läuft und bringt die Spenden schnell und unbürokratisch an die Menschen, für die sie bestimmt sind.

 

Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Spendenkonto 41 41 41

Kennwort: Nachbarn in Not